Der astronomische Rahmen der Orion-Sagittarius-Kultur

Willkommen im astronomischen Knoten des Meastari. Dieser Knoten beschäftigt sich im wesentlichen mit den astronomischen Daten der Orion-Sagittarius-Kultur und gibt Hinweise auf ihre Einbettung in größere galaktische oder regionale kosmische Strukturen.

Wenn auch ein beträchtliches Wissen über den lokalen und regionalen Weltraum gesammelt wurde, kennen wir doch nur einen winzigen Ausschnitt aus der Sculptor-Galaxie trotz der vielen tausend Jahre der Forschung und des Raumfluges.

Wir kennzeichnen den Raum als innere und äußere Sphäre, wir rechnen in Sektoren und Regionen, aber wir sind nach wie vor auf wenige Spiralarme einer einzigen Galaxie, ja eigentlich sogar noch viel weniger als diese begrenzt.

Über größere Strukturen liegt uns nur das Wissen weiter entwickelter Völker vor (sofern sie uns dieses zugänglich gemacht haben) und eigene Beobachtungen und Analysen. Diese sind jedoch aufgrund der Begrenzungen der Lichtgewschwindigkeit oft außerordentlich unpräzise in Geometrie und Zeitkoordinate.



Die lokale Superstruktur

Die lokale Superstruktur ist ein Gebiet im Umkreis von fünf bis sieben Millionen Lichtjahren um Sculptor. Es enthält etwa 550 Zwerggalaxien meist irregulärer Natur, Zehntausende Kugelsternhaufen, 2 große Spiralgalaxien (Andromeda und Sculptor) sowie 4 kleinere Spiral- bzw. Balkengalaxien (Menna, Lyria, Dru'Ki und Keleus). Die Mitglieder der lokalen Superstruktur sind gravitativ aneinander gebunden. In der Darstellung sind die 100 massereichsten Cluster der lokalen Superstruktur enthalten.

Der lokale Galaxienhaufen ist Bestandteil des Virgo-Superhaufens, der nach dem Virgohaufen in seinem Zentrum benannt ist. Auf diesen bewegt sich die Lokale Superstruktur zu. Innerhalb des Superhaufens grenzt sie an die Maffei-, die Triodias-, die Goron- und die Nontares-Gruppe. Der Virgo-Superhaufen wiederum bewegt sich auf den so genannten Großen Attraktor zu - die wahrscheinlich größte Materieballung im Universum.



Die Sculptor-Galaxie

Die Sculptor-Galaxie besteht aus einer Ansammlung von etwa 200 Milliarden Sternen, die um ein gemeinsames Zentrum, die so genannte Schwarze Senke / Ulruma kreisen. Ulruma ist ein supermassives schwarzes Loch mit einer Masse von ca. 45 Mrd. Sternen Typ Terranorm. Darüber hinaus beherbergt Sculptor eine Reihe weiterer Materiesenken, Abermillionen von Neutronensternen, Magnetaren und anderen stellaren Exoten sowie hunderte Milliarden kleinerer Materieansammlungen wie braune Zwergsterne und Gasriesen. Der Durchmesser der Galaxis beträgt etwa 110.000 Lichtjahre bei einer Varianz von 15.000 Lichtjahren. Eine galaktische Umdrehung dauert etwa 225 Mio. Standardjahre.

Die Darstellung zeigt den inneren Teil der Galaxis (ohne Halo), ihre leuchtenden Spiralarme aus Wasserstoff, die Bündelung galaktischer Tachyonenfeldlinien im Kern bzw. deren Verlauf durch die Spiralarme sowie die größeren Dunkelwolken aus Kohlenwasserstoffen und komplexeren Molekülen. Darüber hinaus ist ein Netz aus Radianten zu erkennen, die sich kreisförmig um das galaktische Zentrum legen. Das Radiantennetz ist die gebräuchliche astronomische Größeneinheit galaktischer Kulturen.

Weiterhin enthält die Karte die Kern- und Einflussbereiche größerer galaktischer Kulturen (TL 15 - 19, rot eingefärbt). Das violett dargestellte Quadrat zeigt die Lage und Grobstruktur der unten näher beschriebene Orion-Sagittarius-Kultur. Zu den meisten entfernteren Zivilisationen hat diese keinen oder nur sporadischen Kontakt.

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Die Orion-Sagittarius-Kultur astronomisch

Die Orion-Sagittarius-Kultur erstreckt sich trotz ihres einschränkenden Namens über Teile von 5 Spiralarmen unserer Heimatgalaxis, der Sculptor-Galaxie, wie sie von intergalaktischen Kulturen genannt wird. Die OSK reicht vom Norma-, über den Scutum-, Sagittarius- und Orion-Arm bis in den Perseus-Spiralarm.

Ausgehend von einem astronomisch berechnetem Mittelpunkt der OSK erstrecken sich in alle galaktischen Richtungen vier Sektoren. Jeder der vier Sektoren hat eine Kantenlänge von 10.000 Lichtjahren und eine Tiefe von 3- bis 4.000 Lichtjahren. Die imperiale Sphäre erstreckt sich in ihrer Tiefe jedoch "nur" auf 1.5-2.000 Lichtjahre.

Bei einem durchschnittlichen Abstand zwischen den Sternensystemen von 3 - 4 Lichtjahren in den Spiralarmen und 1 - 2 Lichtjahren in den am hellsten leuchtenden Clustern zeigt die Darstellung in jedem Sektor etwa 250 - 300 Mio Sterne. Viele von ihnen haben Planeten und Begleiter wie Neutronensterne, Planemos, Nebel usw.

Die in den späteren Vergrößerungen dargestellten Hexfelder haben eine Höhe von 200 Lichtjahren und beherbergen

durchschnittlich ca. 170.000 Sterne und ihre Systeme. Hell leuchtende Cluster können jedoch allein bis zu 20 Mio. Sterne beherbergen, so dass die Anzahl der Sterne pro Hexfeld äußerst variabel ist. Man kann sagen, dass selbst nach all den Jahrtausenden der Forschung und Kartographie die schiere Anzahl der Sternensysteme die Raumfahrt immer noch zu einem gewissen Teil zu einer Fahrt ins Unbekannte macht.




Die Orion-Sagittarius-Kultur politisch

Die politische Landschaft zeigt eine Zusammenballung verschiedener kleinerer Einflusssphären zu interstellaren Clustern. Die meisten der Hauptwelten der einzelnen Sphären sind Nachfolgewelten des untergegangenen terranischen Imperiums von vor 1.500 Standardjahren.

Die größte Fraktion (violett) bildet das zweite Imperium - ein multiethnischer Zusammenschluss von einigen Tausend Sternensystemen unter ekridischer Führung, zu dem unter anderem die Heimatwelten der wichtigsten Völker der OSK gehören.

Weitere wichtige interstellare Vereinigungen sind die mzajisch dominierte Mantell-Oligarchie (gelb), welche bis in den Bereich Scutum- und Norma-Arm reicht und das mzajisch-terranische Sonnenkaiserreich (hellblau), welches sich selbst als den Erben des vergangenen Imperiums aus dem zweiten Zeitalter bezeichnet.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe unabhängiger Zivilisationen (orange), die sich z.T. im scharfen Widerspruch zu ethischen und zivilisatorischen Vorstellungen des Imperiums

befinden. Die Ausdehnung der einzelnen Sphären kennzeichnet ungefähr den Bereich des überwachten interstellaren Verkehrs. Die dazwischen liegenden Regionen werden zwar durchaus durchflogen, allerdings sind es hier feste Routen, welche Sicherheit garantieren. In den Millionen von Sternensystemen zwischen den Clustern könnten sich durchaus noch ganze Zivilisationen verbergen, die noch nicht auf sich aufmerksam gemacht haben.





Der Ekridische Sektor


Der ekridische Sektor gliedert sich in zwei wesentliche astronomische Einheiten - den Scutum- und den Sagittarius-Arm. Im Sagittarius-Arm befindet sich die massereichste Molekülwolke im erforschten Weltraum (Chandra-Vorhang). Der Nebel ist in Teilen so dicht, dass er ein ernsthaftes Hindernis für die interstellare Raumfahrt darstellt.

Der ekridische Sektor gliedert sich in einen ekridisch bewohnten Teil, einen Mischbereich zwischen Ekriden, Mzajach und Terranern und einen mzajischen Teil. Während die wichtigsten ekridischen Welten eher in den Kernregionen des Imperiums liegen, befinden sich die Mischwelten in einem breiten Gürtel, der den Rand des Imperiums bildet. Die in der Peripherie der Orion-Sagittarius-Kultur liegenden Systeme sind bis auf das Paleion-Kombinat, die Noja-Gruppe (beide mzajisch-terranisch) und Drakkir (Drakkiri) von stark mzajischer Prägung.

Der ekridische Sektor ist der am dichtesten bevölkerte Sektor des Imperiums - besonders die lokalen Gruppen ekridischer Prägung (Callhadis, Chorus, Janus, Onadus, Kazak!, Nemati, Piladus, Lucus, Chullu und Chandrillus). Hier allein lebt fast die Hälfte aller imperialen

Bürger in den großen ekridischen Staaten. Manche dieser Systeme werden fast ausschließlich von Ekriden bewohnt. Die lokalen Gruppen des Sektors sind die größten Industrie- und Wirtschaftsmächte in der Orion-Sagittarius-Kultur. Was hier nicht produziert werden kann, wird man nirgendwo im Spiralarm finden. Insbesondere die lokalen Gruppen Callhadis, Janus und Sacandus sind Schwerpunkte hochtechnologischer Forschung und Entwicklung. Hier haben die Megakonzerne Jayliniassad und Starcon ihre Heimat.

Wirtschaftlich und politisch bedeutsam für die Randzone sind die lokalen Gruppen T'Czithera und Alijid Merkar (mzajisch-terranisch-ekridische Mischwelten). Hier werden derzeit die wichtigsten Entscheidungen über die Aufnahme in das Imperium und Wirtschafts-und Technologiehilfe für die imperiale Peripherie getroffen.

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Der Squiesische Sektor


Der squiesische Sektor erstreckt sich über den Sagittarius-Arm hinaus, umfasst Teile des Scutum-Armes und erstreckt sich bis in die Region des Norma-Arms. Er beherbergt einige der großen Schwerkraftverwerfungen unserer Zeit, wie die Antiklinale, das Bakura Gezeitenriff, die Saminer-Verwerfung sowie Coracks Schlund und sehr dichte Molekülwolken wie die Opiuchi-Wolke und die ausgedehnten Hoyle-Molekülwolken.

Der squiesische Sektor ist sehr dünn besiedelt. Die hiesigen lokalen Gruppen verteilen sich inselartig quer durch den Sektor. Die meisten der Cluster sind mzajisch-terranischer Prägung, vor allem die periphär gelegenen, während die dem Imperium näheren squiesischer Natur sind.

Die meisten der Cluster gehören zur Mantell-Oligarchie (hier gelb dargestellt), welche über ein Wurmgangnetzwerk zwischen angeblich all ihren Provinzen verfügen. Auf diese Weise sind selbst weit entfernte Provinzen wie Solon und Satorin binnen Tagen erreichbar. Die wenigen lokalen Gruppen des Imperiums beherbergen die Heimatwelt der Squieser und etliche der frühesten squiesischen Kolonien aus dem

ersten Zeitalten (Zenter Gemini). Keine von ihnen hat wirtschaftlich eine besondere Bedeutung. Politisch hingegen ist der squiesische Sektor und hier insbesondere die lokalen Gruppen Gemini und Esseluhn Gegenstand diverser Auseinandersetzungen zwischen Mantell-Oligarchie und Imperium.

Der squiesische Sektor gilt vielen als der fremdartigste Sektor von allen. Einige Leute vertreten allen Ernstes die Ansicht, dass läge daran, dass sich der Sektor größtenteils im Sagittarius-und sogar im Scutum-Crux-Arm befände. Vielleicht haben sie recht. Denn in keinem Sektor haben sich mehr Zivilisationen aus eigener Kraft zu den Sternen erhoben und in keinem Sektor haben sich seltsamere und pervertiertere Zivilisationen gehalten. Die Staaten der Cluster Assurat und Der Hort sind die deutlichsten Beispiele dieser Fremdartigkeit. Aber auch andernorts, wie den Systemen der Trondsedori-, der Satorin- und der Gohssen-Provinzen trifft man auf Relikte der Spleisserphase und andere Dinge, die man im Imperium niemals sehen würde.

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Der Mzajische Sektor

Der mzajische Sektor ist astronomisch gesehen ein Gemenge aus Sagittarius-, Orion- und Perseus-Arm. Der Orion-Wirbel, von dem ein Teil ebenfalls im mzajischen Sektor liegt, ist ein Relikt aus der Kollision unserer Galaxis mit einer Zwerggalaxie vor etwa 200 Mio. Jahren. Im mzajischen Sektor liegen außerdem die dichteste bekannte interstellare Molekülwolke (Chesz-Nebel) sowie das aktivste erforschte Sternentstehungsgebiet der Orion-Sagittarius-Kultur (Monopterus-Novagebiet).

Der meisten Systeme dieses Sektors sind mzajisch-terranisch geprägt. Die lokalen Gruppen um Sjiost (Komossa, Beschonn und Maokar) sind dagegen fast durchgehend mzajisch.

Politisch gesehen zerfällt der Sektor in zwei relativ homogene Teile - Imperium und Sonnenkaiserreich (hier hellblau dargestellt). Letzteres pflegt eine lange und intensive Feindschaft gegenüber dem Imperium, weshalb der Sektor als der umkämpfteste Sektor innerhalb der Orion-Sagittarius- Kultur gilt. Die beiden Einzel-Cluster (Wahres Imperium und Alphard-Cluster) sind derzeit weder politisch noch wirtschaftlich bedeutsam.

Die wirtschaftlich und politisch bedeutendsten lokalen Gruppen sind zweifelsohne Sjiost, Maokar und Komossa, deren Einflüsse in alle anderen Sektoren strahlen. Hier wohnen die ältesten mzajischen Clanhäuser, hier ist auch nahezu ihre gesamte Industrie und Hochtechnologie ansässig. Der Entwicklungslevel steht den Systemen des ekridischen Sektors in kaum etwas nach. Kaum weniger entwickelt sind die lokalen Gruppen Beschonn, Tauris und Medens Tor, die ebenfalls zu den ältesten mzajischen Koloniesystemen gehören.

Bemerkenswert ist ebenfalls die lokale Gruppe Iderati, die imperiumsweit seit fünf Dekaden an erster Stelle bei der Gründung von Koloniewelten steht. Hier kommt es auch gelegentlich zu Spannungen zwischen jungen Koloniesystemen und dem Wahren Imperium.

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Der Terranische Sektor

Der terranische Sektor ragt über den Orion-Spiralarm randwärts hinaus bis in den Perseus-Spiralarm. Die Trennlinie markiert ein dichtes galaktisches Staubband - die Perseus-Dunkelwolken. Ebenfalls enthält der Sektor große Schwerkraftverwerfungen wie das Maunder-Gezeitenriff, die Synklinale und seltene astronomische Phänomene wie den Schwarzen Graben und den Gordschwar Gezeitenstrudel.

Die Bevölkerung des Sektors ist sehr inhomogen verteilt. Die menschlich bevölkerte Sphäre um die lokalen Gruppen Sirius, Borealis, Deneb, Alioth und Porath bildet dabei den dichten Bevölkerungskern dieses Sektors. Die übrigen lokalen Gruppen sind üblicherweise terranisch-mzajisch geprägt und schwächer bevölkert.

Die weit randwärts gelegenen Cluster der Liga-Domäne und der Bistrischen Union sind ausgesprochen mzajisch geprägt. Es handelt sich hierbei um die Überbleibsel der Liga der freien Welten aus dem Beginn des zweiten Zeitalters. Im terranischen Sektor liegen auch die Superzivilisationen der Ssorr Nnontes und der KES. Während das Imperium zu den Eridani

in der KES einen einigermaßen regelmäßigen Kontakt pflegt, bleibt die Zivilisation der Ssorr Nnontes im Kuromaki-Haufen rätselhaft. Sicher ist jedoch, dass es sich hierbei um die weitestentwickelte Zivilisation handelt, der man je begegnet ist. Bemerkenswert ist auch der kürzlich entdeckte Menesch-Cluster, welcher die Heimat der Protektoren ist. Soziologen prophezeien bereits jetzt einen heraufziehenden Konflikt mit dieser Zivilisation.

Die wesentlichen wirtschaftlichen Zentren befinden sich in der terranischen Sphäre, die meisten davon in der lokalen Gruppe Sirius. Hier befinden sich auch die Systeme der so genannten Bundeszirkel mit ihren langlebigen Demokratien. Weitere für das Imperium einflussreiche Systeme liegen in der lokalen Gruppe Deneb und Memphis, in denen sich große Industriekapazitäten befinden.

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